
Umzugscheckliste kostenlos herunterladen
Eine Umzug-Checkliste ist nicht nur für Umzugsprofis unerlässlich – bereits Wochen vor dem Wohnortwechsel gibt es für Sie einiges zu erledigen und vorzubereiten. Umzugspreisvergleich hat für Sie eine praktische Umzugscheckliste zusammengestellt. Mit einer professionellen Umzugsliste behalten Sie alles im Blick und können entspannt Ihren Umzug organisieren.
Umzug-Checkliste – Die 10 wichtigsten Schritte:
- Mietvertrag der alten Wohnung kündigen
- Urlaub für den Umzug beantragen
- Entrümpeln und Umzugskartons packen
- Liste mit Umzugsgut erstellen
- Umzugsunternehmen beauftragen oder Transporter mieten
- Umzugshelfer organisieren
- Halteverbot für den Umzug beantragen
- Termine für Ummeldung vereinbaren
- Abos und Verträge ummelden bzw. Nachsendeauftrag bei der Post einrichten
- Kostenlose Umzugscheckliste herunterladen
Umzug organisieren – Worauf achten beim Umzug?
Bei einem Umzug gibt es vorab viel zu tun: den aktuellen Mietvertrag kündigen, ein Transportfahrzeug mieten, ausmisten, Kartons packen und vieles mehr. Es ist gar nicht so einfach, hierbei den Überblick zu behalten. Mit einer guten Umzugscheckliste geht der Wohnortwechsel strukturiert über die Bühne.
Inhaltsverzeichnis
- Umzug planen, sobald der Termin feststeht
- Zwei Wochen vor dem Umzug
- Umzugscheckliste kurz vor dem Umzug
- Nach dem Umzug in die neue Wohnung
1. Umzug planen, sobald der Termin feststeht
Mietvertrag kündigen
Wer einen Umzug plant, sollte seinen Mietvertrag rechtzeitig kündigen. In der Regel gilt eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Um sicher zu gehen, sollten Sie einen Blick in Ihren Mietvertrag werfen, Ihre Kündigungsfrist prüfen und sich informieren, ob Sie Schönheitsreparaturen beim Auszug vornehmen müssen.
Falls Sie für Ihre bisherige Wohnung eine Kaution hinterlegt haben, sollten Sie in Ihrem Kündigungsschreiben auch die Mietkaution zurückfordern. Die Kaution bekommen Sie allerdings erst nach Übergabe der Wohnung vollständig und mit aufgelaufenen Zinsen zurück – aber nur dann, wenn der Vermieter keine weiteren Ansprüche an Sie hat.
Urlaub für den Umzug beantragen
Beantragen Sie für Ihren Umzug rechtzeitig und ausreichend Urlaub bei Ihrem Arbeitgeber. Bei einem umfangreichen Wohnortwechsel brauchen Umziehende in der Regel ein paar Tage Zeit, um die Wohnung einzuräumen, um sich umzumelden oder um ggf. Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung vorzunehmen zu können.
Kindergarten und Schule am neuen Wohnort finden
Wer Kinder hat, sollte sich für den Nachwuchs rechtzeitig um einen Platz im Kindergarten bzw. in der Schule des neuen Wohnortes kümmern. Es braucht in der Regel Zeit, eine passende Einrichtung zu finden und sich anzumelden.
Entrümpeln & ausmisten
Fangen Sie rechtzeitig an, Sachen, die Sie nicht mehr benötigen, auszumisten und zu entrümpeln. Misten Sie dabei gegebenenfalls auch den Keller, die Garage und Ihren Dachboden aus. Je weniger Sachen mit umziehen müssen, desto schneller und günstiger wird der Umzug.
Umzugsliste: Auflistung & Checkliste der Umzugsgüter
Egal, ob Sie Ihren Umzug selbst stemmen oder ein Umzugsunternehmen beauftragen: Dokumentieren Sie Ihr Umzugsgut in einer Checkliste. So können Sie bei Ihrer Anfrage nach einem Umzugsunternehmen oder einem Transportfahrzeug genau einschätzen, wie viele und welche Gegenstände in den Umzugstransporter passen müssen.
Umzugsfirma beauftragen oder Transporter mieten
Vergleichen Sie hier bei Umzugspreisvergleich die Angebote von Umzugsunternehmen und beauftragen Sie rechtzeitig eine passende Firma mit Ihrem Umzug.
Falls Sie den Umzug selbst stemmen möchten, sollten Sie rechtzeitig ein passendes Transportfahrzeug mieten. Transporter und LKWs sind häufig schon lange im Voraus ausgebucht, besonders an den Wochenenden und zum Monatsende. Reservieren Sie den benötigten Umzugswagen daher mindestens acht Wochen vor dem geplanten Umzug und denken Sie bei einem LKW auch daran, dass Sie die entsprechende Fahrerlaubnis – oder alternativ einen Fahrer – benötigen.
Einrichtung der neuen Wohnung planen
Wenn Sie sich neue Möbel anschaffen möchten, sollten Sie dies frühzeitig planen, da viele Möbelanbieter lange Lieferzeiten haben.
Neue Adresse an Geschäftspartner und Freunde übermitteln
Teilen Sie Ihren Freunden und Geschäftspartnern mit, ab welchem Zeitpunkt Sie unter Ihrer neuen Anschrift erreichbar sind und wie die Adresse lautet. Banken, Versicherungen, Strom- und Gasversorger sind nur einige Beispiele.
2. Umzugsliste: Zwei Wochen vor dem Umzug
Halteverbot beantragen
Wer einen größeren Umzug plant, sollte rechtzeitig eine Halteverbotszone für das Be- und Entladen des Transportfahrzeugs vor der alten und der neuen Wohnung beantragen. Wenden Sie sich hierzu mindestens 14 Tage vor dem Umzugstermin an die Straßenverkehrsbehörde Ihrer Gemeinde. Werden Ihnen die Halteverbotszonen bewilligt, erhalten Sie Halteverbotsschilder, die Sie vor Ort aufstellen können.
Umzugshelfer bzw. Kinder- und Haustierbetreuung organisieren
Wenn Sie einen Baby- oder Haustiersitter brauchen oder Ihren Umzug ohne Umzugsfirma durchführen möchten, sollten Sie den geplanten Umzugstermin rechtzeitig bei Freunden und Bekannten ankündigen und diese um Hilfe bitten. So stellen Sie sicher, dass Sie am Umzugstag genügend Umzugshelfer haben.
Umzugskartons & Co. organisieren
Die Anzahl der benötigten Umzugskartons unterscheidet sich je nach Größe des Haushalts und der Menge der Umzugsgüter. Mithilfe einer Umzugsgüterliste behalten Sie den Überblick. Anhand der Umzugsliste können Sie am besten einschätzen, wie viele Kartons Sie benötigen und diese rechtzeitig beschaffen. Darüber hinaus sollten Sie eine Sackkarre, Decken, Tragegurte, Abdeckfolie und Müllsäcke besorgen.
Vor dem Umzug Vorräte verbrauchen
Brauchen Sie Ihre Essensvorräte bis zum Umzugstag auf, um Ihr Transportgut so gering wie möglich zu halten. Tauen Sie die Tiefkühltruhe oder das Gefrierfach ab. Denken Sie jedoch daran, für die Umzugshelfer am Stichtag etwas Verpflegung parat zu haben.
Wohnungsübergabe planen
Vereinbaren Sie sowohl für die alte als auch für die neue Wohnung einen Termin für die Wohnungsübergabe mit Ihrem Vermieter. Die Wohnungsübergabe der alten Wohnung sollten Sie erst dann einplanen, wenn alle Möbel bereits aus der Wohnung geräumt sind. Vergessen Sie nicht, alle Zählerstände zu notieren.
3. Umzugscheckliste kurz vor dem Umzug
Umzugskartons packen
Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Umzugskartons nicht zu schwer packen (max. 10 kg). Schließlich sollten Sie die Kisten noch tragen können. Dasselbe gilt für Bücherkartons. Sind Ihre Bücherkartons bereits sehr schwer, aber erst halbvoll, sollten Sie diese lieber mit leichten Gegenständen wie Kleidung oder Kissen auffüllen. Vergessen Sie nicht, alle Kartons nach Inhalt zu beschriften. Idealerweise schreiben Sie auch den Raum dazu, in den die Kisten gebracht werden sollen.
Einrichtungsplan erstellen
Erstellen Sie für Ihre neue Wohnung einen Einrichtungsplan und händigen Sie den Umzugshelfern eine Kopie davon aus. So wissen alle Bescheid, welche Möbel bzw. Kartons in welchen Raum gehören. Das spart am Umzugstag jede Menge Zeit.
Nachsendeauftrag beantragen
Mit einem Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post werden Sendungen, die auf Ihre alte Adresse ausgestellt wurden, an Ihre neue Anschrift geliefert. So können Sie sichergehen, dass Sie Ihre Post trotz Wohnortwechsel zuverlässig erhalten, auch wenn Sie nicht jedem Ihre neue Adresse mitgeteilt haben. Sie sollten den Nachsendeauftrag spätestens fünf Werktage vor dem Umzug beauftragen. Achtung: Express-Sendungen, Zeitungen und Zeitschriften werden nicht weitergeleitet!
Abos & Verträge ummelden oder kündigen
Bestehende Abos (z.B. für Zeitschriften) und laufende Verträge (z.B. für Telefon- und Internetanbieter) sollten Sie rechtzeitig kündigen oder an Ihren neuen Wohnort umziehen, indem Sie ihre Adressdaten aktualisieren. Die meisten Telefon- und Internetanbieter bieten unkomplizierte Umzüge an Ihren neuen Wohnort an.
4. Nach dem Umzug in die neue Wohnung
Sie haben den Umzug erfolgreich abgeschlossen und sind in Ihrem neuen Zuhause angekommen? Wunderbar. Nun können Sie sich persönlich bei den neuen Nachbarn vorstellen. Vielleicht haben Sie ja Lust, eine kleine (aber nicht zu laute) Einweihungsfeier zu organisieren? Dazu könnten Sie Ihre neuen Nachbarn einladen, um sie näher kennenzulernen und gleichzeitig Ihre Umzugshelfer, um sich bei ihnen zu bedanken. Doch nach dem Umzug warten noch ein paar To-Dos auf Sie.
Einwohnermeldeamt: Wohnsitz ummelden
Melden Sie sich innerhalb der gesetzlichen Frist beim Einwohnermeldeamt Ihres neuen Wohnortes an. Abhängig vom Bundesland gilt eine Frist von ein bis zwei Wochen nach dem Umzug. Zudem sollten Sie darüber hinaus Ihr Auto bei den Behörden ummelden beziehungsweise Ihre Anschrift in Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief aktualisieren lassen.
Aufgepasst: Seit dem 1. November 2015 benötigen Mieter, die ihren Wohnsitz wechseln, eine Wohnungsgeberbescheinigung für die Anmeldung im Einwohnermeldeamt. Dabei handelt es sich um eine Bestätigung des neuen Wohnungsgebers, dass Sie wirklich in die besagte Wohnung eingezogen sind.
Rechnungsbelege abheften
Bei einem berufsbedingten Umzug lassen sich Umzugskosten als Werbungskosten von der Steuer absetzen. Bewahren Sie daher alle Belege rund um Reisekosten für die Wohnungssuche, Maklergebühren, Transportkosten des Umzugsguts, Reisekosten am Umzugstag, doppelte Mietzahlungen und sonstige Kosten auf. Mit diesen können Sie Ihren Anspruch auf die Umzugskostenpauschale geltend machen.
Handelt es sich um einen Umzug aus privaten Motiven, können Sie die Kosten nicht als Werbungskosten geltend machen. Allerdings lassen sich haushaltsnahe Dienstleistungen von der Steuer absetzen, sofern sie zeitlich mit dem Umzug einhergehen. Speditionskosten können Sie zu 20 Prozent, aber höchstens mit einer Summe von 20.000 Euro absetzen. Die Rechnung sollte jedoch per Überweisung beglichen worden sein und nicht in bar.
Umzugscheckliste: So behalten Sie alles im Blick!
Wir haben für Sie eine praktische und übersichtliche Checkliste für Ihren Umzug zusammengestellt. Diese können Sie sich kostenlos als PDF zum Ausdrucken herunterladen:

