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Praktische Tipps: So finden Sie Umzugshelfer

Umzugshelfer - mit Familie und Freunden oder mit Profis umziehen?

Die neue Wohnung oder das neue Haus ist gefunden, der Mietvertrag ist unterschrieben. Vielleicht können Sie das gefundene Zuhause ab jetzt sogar Ihr Eigentum nennen. Doch bevor es ans Auspacken der Kartons und Einrichten geht, steht der Umzug an. Dabei stellt sich die Frage: Umzug mit Familie und Freunden oder mit professionellen Umzugshelfern? Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Wir geben Ihnen Tipps, die Ihnen die Entscheidung für die passende Umzugshilfe erleichtern.

Inhaltsverzeichnis

  1. Vor- und Nachteile der familiären und professionellen Umzugshilfe
  2. Der Mittelweg: Umzug mit privaten Helfern
  3. Tipps zum Transport und zur Umzugsvorbereitung
  4. Wer haftet für beschädigte Möbel?
  5. Wie viel kosten Umzugshelfer?

 

1.Vor- und Nachteile der familiären und professionellen Umzugshilfe

Auf die Familie kann man sich verlassen und die besten Freunde packen sicher auch gerne mit an, wenn ein Umzug ansteht. Doch einerseits bedeutet ein Umzug viel Stress und körperliche Belastung und andererseits kann beim Transport von sperrigen und schweren Gegenständen einiges schiefgehen. Sind Freunde und Familie also wirklich die besseren Umzugshelfer? Oder ist eine professionelle Umzugshilfe die bessere Lösung?

Die Vor- und Nachteile beider Varianten im Überblick:

Umzugshilfe von der Familie und von Freunden

Vorteile Nachteile
  • Umzugshelfer aus der Familie und dem Bekanntenkreis sind deutlich günstiger. Im Normalfall müssen Sie nur für die Verpflegung sorgen.
  • Ganz umsonst arbeiten die Umzugshelfer auch nicht. Oft werden alle zu Getränken und Essen oder einer Einweihungsfeier eingeladen. Manchmal müssen die Umziehenden auch die Anfahrtskosten bezahlen.
  • Zeitliche Flexibilität des Umzugs: Sie bestimmen in Absprache mit den Umzugshelfern, wann Zeit für eine Pause ist.
  • Wenn das Umzugsgut beschädigt wird, tritt oft kein Versicherungsschutz ein. Denn die private Haftpflichtversicherung der Umzugshelfer greift in vielen Fällen nicht.
  • Sie verpflichten sich durch die Inanspruchnahme der Hilfe von Freunden quasi automatisch, in Zukunft auch bei deren Umzug zu helfen.
  • Wenn Sie in eine andere Stadt umziehen, ist die Belastung für Verwandte und Freunde mit weitem Anfahrtsweg sehr hoch.
  • Die Umzugsorganisation bleibt an Ihnen hängen: Dazu gehören das fachgerechte Verpacken und Verstauen der Möbel, das Reservieren des Transportwagens und vieles mehr. Unterschätzen Sie diese Aufgabe nicht.

Professionelle Umzugshilfe vom Umzugsunternehmen

Vorteile Nachteile
  • Auf Wunsch verpacken die Unternehmen Ihnen das Umzugsgut. Sicher möchten Sie Ihr Hab und Gut gerne selbst in Kisten verstauen. Für das Sichern von sperrigen Möbeln jedoch ist dieses Angebot sehr sinnvoll.
  • Die Kosten liegen höher als bei einem Umzug mit der Familie und Freunden. Die Höhe variiert je nachdem, wohin Sie ziehen und wie viel Raum das Umzugsgut umfasst.
  • Sie ersparen sich, ihrer Familie und ihren Freunden das Tragen von schweren Kisten und Möbeln.
  • Umzugsunternehmen müssen Ihr Umzugsgut gegen Schäden versichern, die während des Umzugs auftreten können.
  • Zuverlässigkeit: Sobald der Auftrag erteilt ist, können Sie davon ausgehen, dass Ihre professionellen Helfer tatsächlich kommen werden und nicht kurzfristig absagen.
  • Sie sparen sich viel Zeit und Aufwand, die Umzugsorganisation liegt zu großen Teilen bei den professionellen Umzugshelfern.
  • Das Umzugsunternehmen hilft Ihnen auch über die Stadtgrenzen hinaus. Sie müssen keine Verwandte oder Freunde zu langen Fahrten überreden und ein schlechtes Gewissen haben.

2. Der Mittelweg: Umzug mit privaten Helfern

Neben professionellen Umzugsunternehmen bieten auch private Umzugshelfer ihre Dienste an. Insbesondere über Social-Media-Plattformen ist es möglich, eine private Umzugshilfe zu finden. Häufig handelt es sich dabei um Studenten oder andere Personen, die sich nebenher etwas dazu verdienen möchten.
Seien Sie jedoch vorsichtig bei privaten Umzugshelfern, denn Sie können nicht ausschließen, dass es sich dabei um Schwarzarbeit handelt. Sollte es zu einem Unfall kommen und sich der Helfer verletzen, kann es zudem Probleme mit der Krankenversicherung geben. Außerdem stellt sich die Frage: Wer haftet, wenn Ihre Möbel und Wertgegenstände beim Transport beschädigt werden? Und nicht zuletzt kann es vorkommen, dass privat beauftragte Helfer am Umzugstag nicht auftauchen. Sie als Leidtragender haben dann keinerlei rechtliche Handhabemöglichkeiten, weil kein Umzugsvertrag besteht.

Fazit: Bei privat engagierten Helfern während des Umzugs müssen Sie mit spontanen Absagen rechnen. Außerdem besteht auf beiden Seiten kein Versicherungsschutz und es ist zudem nicht gewährleistet, dass Ihre Möbel und Kartons unversehrt im neuen Eigenheim ankommen. Das fachgerechte Verpacken und Verstauen von Umzugsgut benötigt eine bestimmte Ausrüstung und Wissen. Entscheiden Sie sich deshalb besser für ein professionelles Umzugsunternehmen.

3. Tipps zum Transport und zur Umzugsvorbereitung

In der Regel sind Sie für das Verpacken selbst verantwortlich. Besorgen Sie sich unbedingt stabile Umzugskartons. Diese erhalten Sie in verschiedenen Größen im Baumarkt und in Möbelhäusern. Achten Sie beim Packen darauf, nicht zu viele schwere Dinge wie etwa Bücher in einen Karton zu stecken, sonst werden die Umzugskisten zu schwer. Packen Sie lieber gemischt: So können Sie beispielsweise leichte Kissen oder Schals mit dicken Büchern kombinieren. Zerbrechliches und Küchenutensilien können Sie mit Zeitungspapier und Luftpolsterfolie vor Schäden sichern.
Ordnung vereinfacht den Umzug um ein Vielfaches. Gehen Sie beim Packen der Umzugskisten Raum für Raum durch und beschriften Sie die Kartons entsprechend. So wissen die Umzugshelfer später genau, wo im neuen Zuhause sie die Kisten abstellen sollen. Befindet sich Zerbrechliches in den Umzugskartons, machen Sie auch darauf aufmerksam und beschriften die Kiste entsprechend. Durch beispielsweise ein Ausrufezeichen erkennen die Mitarbeiter des Umzugsunternehmens schnell, dass sie beim Transport dieser Umzugskartons besonders vorsichtig sein müssen.

4. Wer haftet für beschädigte Möbel?

Einmal falsch um die Ecke gebogen und schon ist es passiert – das Bücherregal hat einen dicken Kratzer. Solche Schäden können bei einem Umzug schnell entstehen. Doch Sie können sich leicht absichern: Achten Sie darauf, dass das Umzugsunternehmen eine Grundhaftung pro Kubikmeter von 620 Euro übernimmt. Wichtig ist dabei, dass Sie während des Umzugs nicht selbst mit anpacken. Nur dann kann die Umzugsfirma auch für Schäden verantwortlich gemacht werden, die nicht nur von den Mitarbeitern verursacht wurden.

5. Wie viel kosten Umzugshelfer?

Die Preise für eine Umzugshilfe ist immer davon abhängig, wie viel transportiert werden muss und wie weit der neue Wohnort vom alten Zuhause entfernt ist. Geben Sie deshalb immer die ungefähren Ausmaße des Umzugs an, damit sich das Umzugsunternehmen darauf einstellen und eine gewisse Zeit für den Umzug einplanen kann. Ziehen Sie innerhalb einer Stadt um, liegen die Umzugskosten bei etwa 500 Euro. Ziehen Sie in eine andere Stadt, können auch 1.000 Euro überschritten werden. Zudem können weitere Kosten durch den Abschluss einer separaten Transportversicherung oder den Abbau und Aufbau der Möbel anfallen.
Mit einem Umzugspreisvergleich finden Sie Profis, die Sie bei Ihren Aufgaben unterstützen. Über unser Portal erhalten Sie Angebote, die exakt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Das Umzugsunternehmen kommt mit einem eigenen Transportfahrzeug und erscheint zum vereinbarten Zeitpunkt an Ihrem bisherigen Wohnort. Finden Sie jetzt Ihre Umzugshelfer und kommen Sie stressfrei in Ihr neues Zuhause.

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