Umziehen kann man entweder mit einem bis an die Grenze der Belastbarkeit angespannten Nervenkostüm oder recht ruhig und gelassen. Das ist zum einen eine Frage des jeweiligen Temperaments und zum anderen eine Sache der Organisation. Eine Umzugsliste hilft sehr dabei, am Ende im Einklang mit sich und der Welt zu sein.

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Doch was sollte die Umzugsliste beinhalten? Zunächst ganz grundlegende Sachen, die im Vorfeld erledigt werden. Die rechtzeitige Kündigung der alten Wohnung etwa. Vielleicht muss man noch Nachmieter finden? Zählerstände wollen notiert werden und wenn man dabei ist, sollte man auch schauen, was sich so im Keller angesammelt hat. Will man den alten Kram wirklich mit ins neue Domizil nehmen? Wozu? Alles, was nicht nötig ist, belastet und verursacht Kosten beim Transport. Also lieber ausmisten und den Sperrmüll rufen.
Auf welche Art nun soll der Umzug durchgeführt werden? Man muss nicht auf die Umzugsliste schauen, um zu wissen, dass eigentlich nur zwei Möglichkeiten in Frage kommen: Geld hinlegen und eine Spedition beauftragen, die sich um alles kümmert oder Freunde um Hilfe bitten. Das schont den Geldbeutel, bedeutet aber Arbeit.
Es empfiehlt sich, schon mit dem Hausmeister zu klären, ob genug Platz für den LKW frei ist und ob der Hausflur nicht verbaut ist. Jeder Meter und jede Kurve zählt, wenn es ernst wird.
Jetzt steht in der Umzugsliste die heiße Phase an. Möbel auseinander schrauben, Hausrat einpacken, Tiere in ihre Transportbox sperren. Wertsachen stets selbst mitnehmen! Und außerdem einen Koffer mit Dingen für die ersten Tage packen, wie etwa Medikamente oder Kleidungsstücke.
Ist der letzte Punkt auf der Umzugsliste abgehakt, kann man endlich aufatmen und den schönsten Teil des Umzugs in Angriff nehmen: die Party!


