Sie möchten einen Umzugstransporter mieten? Wenn Ihnen genügend helfende Hände für den Umzug zur Verfügung stehen und Sie den Wohnungswechsel in Eigenregie managen können, fehlt Ihnen nur noch eins: das richtige Transportmittel. Bevor Sie jedoch loslegen, nehmen Sie sich folgende Ratschläge zu Herzen: Die Kosten für einen Mietwagen setzen sich zusammen aus der Tagespauschale, Benzin, Kaution, Versicherung und eventuell zusätzlichen Kosten für Mehrkilometer oder die Vollkaskoversicherung, auf die Sie nicht verzichten sollten. Daher gilt für das Mieten eines Transporters das Gleiche wie für alle Dienstleistungen: Vergleichen Sie immer mehrere Angebote und informieren Sie sich genau, was der Preis tatsächlich beinhaltet.
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Legen Sie die Mietdauer am besten schon im Voraus fest, kalkulieren Sie jedoch nicht zu knapp. So können Sie einen realen und günstigen Festpreis aushandeln. Wenn es Ihnen möglich ist, organisieren Sie den Umzugstransporter nicht auf den letzten Drücker, sondern schon einige Wochen früher. So können Sie sicher sein, dass Ihr Wunschfahrzeug am Stichtag auch zur Verfügung steht.Preisgünstiger wird es auch, wenn Sie unter der Woche umziehen, da der Mietbedarf an Werktagen geringer ist als an Wochenenden. Informieren Sie sich auch darüber, welche Transportfahrzeuge Sie fahren dürfen. Das hängt zum einen von Ihrem Führerschein ab und zum zweiten von der Autovermietung, da viele für den Transportverleih ein Mindestalter festlegen und eine mehrjährige Fahrpraxis verlangen. Haben Sie einen längeren Weg vor sich, ist es gut, einen zweiten Fahrer dabei zu haben, mit dem Sie sich abwechseln können. Sollten Sie das vorhaben, muss das dem Autoverleih aus versicherungstechnischen Gründen unbedingt mitgeteilt werden. Ausserdem kann es im Fall einer grossen Umzugsdistanz sehr praktisch sein, das Fahrzeug direkt am neuen Wohnort abzugeben.
Die Einwegfahrt ist bei den grossen und bekannten Firmen eigentlich immer möglich, meist aber auch etwas teurer, da eine zusätzliche Rückführungsgebühr berechnet wird. Doch die Zeit, die Sie dadurch sparen, macht das mit Sicherheit wieder wett. Sollten Sie diese Möglichkeit nutzen, lassen Sie sich genau erklären, wo Sie das Fahrzeug wieder abgeben können und besorgen Sie sich eine präzise Wegbeschreibung. Für einen mittelgroßen Umzug sollte ein Kastenwagen mit niedriger Einladehöhe ausreichen. Sollen auch schwere Möbel transportiert werden, empfiehlt sich ein Wagen mit Hebebühne. Eine gute Spedition berät Sie umfassend bei der Wahl des Transporters und kann Ihnen auf Anfrage auch zusätzliche Ausrüstung wie Kindersitze oder Dachgepäckträger zur Verfügung stellen. Gleich für welchen Umzugswagen Sie sich entscheiden, lassen Sie sich unbedingt in die Handhabung des Fahrzeugs einweisen, denn Sie werden schnell merken, dass sich ein Umzugstransporter deutlich von einem PKW unterscheidet. Bevor Sie den Wagen entgegen nehmen, lassen Sie sich ein Übergabeprotokoll geben, in dem bereits vorhandene Schäden vermerkt sind und somit nicht mehr Ihnen angekreidet werden können. Ebenso sollten Sie vor der Abfahrt den Kilometer- und Benzinstand prüfen. Vergessen Sie auf keinen Fall, Ihren Ausweis und Ihren Führerschein mitzunehmen. Lassen Sie sich die Nummer vom Pannendienst der Autovermietung geben und prüfen Sie nach, ob Warndreieck und Erste-Hilfe-Koffer vorhanden sind. Klären Sie im Vorfeld auch die Zahlungsmodalitäten: Viele Autovermietungen bevorzugen Kartenzahlung und verlangen bei Barzahlung eine höhere Kaution. Schließlich gibt es noch eine günstige Alternative, die sich anbietet, wenn Sie sich nicht zutrauen, ein großes, fremdes Fahrzeug zu handhaben: die Leerfahrt.


